Hanftee: Zubereitung, Wirkung & Mehr

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Wer Hanf und Hanfprodukte mag, wird auch Hanftee, die legale Variante des Hanfs mögen. Ob er dir bei Schlafstörungen hilft oder die Stimmung aufhellt, kannst du am besten nach einem Selbstversuch rausfinden. Bei vielen Freunden von Hanfprodukten hat der Hanftee mittlerweile einen festen Platz im Küchenregal und wird mit Freunden gerne getrunken.

Wir wollen hier einmal beleuchten, wie man den Hanftee am besten macht, was man beachten sollte und wie du wohl die meiste Freude am Hanftee hast. Lies dich durch den Artikel und Überschriften und du findest schnell, was du suchst.

Die meisten finden Hanftee lecker und gesund – und dabei ist er auch noch legal.

Was ist Hanftee?

Hanftee wird meist hergestellt aus einer Mischung von Hanfblättern und Hanfblüten. Manchmal sind auch noch andere Kräuter dabei. Dabei gewinnt man – um nicht mit dem Gesetzgeber in Konflikt zu kommen – die Zutaten aus legalen Sorten von Nutzhanf, die der Biologe Cannabis Sativa nennt. Im Tee ist kein THC enthalten – oder unter 0,2%.

Aktuell ist Hanftee ein absolutes Trendgetränk und du wirst es bei vielen deiner Freunde sehen. Aber so neu ist Hanftee nicht – Hanf gehört mit zu den ältesten Nutzpflanzen auf der Welt und wird schon seit Hunderten von Jahren auch für die Herstellung von Tee genutzt.

In Asien zählt Hanftee in vielen Ländern zu den Heil-Tees. Manche nennen Hanftee auch „CBD-Tee“, weil im Hanftee auch Cannabidiol enthalten ist. Cannabidiol gehört – genau wie THC – zu den Cannabinoiden, die Hanf und Hanfprodukte so beliebt machen, weil man ihnen viele positive Eigenschaften zuschreibt. Während man in Deutschland THC rechtlich kritisch sieht, ist CBD legal, weil es keine psychoaktive Wirkung auslöst.

Zur Herstellung von Hanftee nimmt ein guter Produzent nur ältere Pflanzen, weil der CBD-Gehalt dort höher ist und auch mehr Vitamine in der Pflanze sind.

Es gibt aber auch Hanftee aus ganz jungen Hanfpflanzen, der dann weniger CBD enthält. Du musst selbst entscheiden, was dir besser schmeckt.

Unterschied zwischen THC und CBD

In Zusammenhang mit Hanf, Hanfprodukten, Hanf-Tee, aber auch mit Cannabis oder Marihuana ist immer wieder die Rede von THC und CBD, was ist das eigentlich und wo sind die Unterschiede? Die beiden Drei-Buchstaben-Kürzel stehen für einen chemischen Bestandteil, nämlich:

  • CBD für Cannabidiol
  • THC für Tetrahydrocannabidiol

Beides sind Inhaltsstoffe der Cannabis Pflanzen (Hanf-Pflanzen). Beide Stoffe gehören zur Gruppe der sogenannten Cannabinoide. Über 100 Cannabinoide sind in der Hanfpflanze enthalten, eines davon ist z.B. CBD. CBD wird auch als Beruhigungsmittel vermarktet. CBD enthält im Gegensatz zu THC keine psychoaktive Wirkung. Bei THC ist dies der Fall.

THC bewirkt z.B. im Gehirn die Ausschüttung von Dopamin – meist bereits 10-30 Minuten nach Einnahme THC haltiger Substanzen. Der Gesetzgeber in Deutschland hat THC und THC-haltige Substanzen unter strenge Regelungen gestellt. Bei CBD ist dies nicht der Fall, weswegen viele Freizeitkonsumenten lieber auf CBD und CBD-haltige Produkte setzen, um auf der legalen Seite des Hanfgenusses zu sein. 

Während einige THC-Konsumenten auch von Angst und Wahnvorstellungen berichten, wird dies bei CBD-Konsum – egal in welcher Art – bislang nicht berichtet.

In Großbritannien stuft man CBD teilweise auch als illegal ein – eine verrückte Welt. 

Einige Hanfzüchter haben sich schon darauf spezialisiert, spezielle Hanfpflanzen zu züchten, die einen hohen CBD-Gehalt und einen niedrigen THC-Gehalt haben, um der Nachfrage am Markt nach CBD gerecht zu werden. Es gibt neben CBD-Hanftee auch zahlreiche andere Produkte mit CBD, z.B. auch CBD-Öl, CBD Kapseln, CBD Nasenspray oder CBD Cremes.

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© Foto von Oliver King von Pexels

Tatsächlich ist Hanftee mit CBD aber eines der meistgefragten Produkte mit nennenswertem CBD Gehalt und wird von vielen Hanffreunden täglich konsumiert. Der eine trinkt ihn – kaffeeähnlich – mit Milch, der andere pur. Hier muss jeder selbst probieren, was ihm am besten schmeckt. Probiere es mal aus und du wirst schnell deine Lieblingszubereitung finden.

Anwendungsgebiete Hanftee

Viele wenden Hanftee bei Schlafstörungen an und glauben an eine beruhigende Wirkung. Andere schwören darauf, dass er ihnen bei Migräne-Attacken guttut. Berichtet wird von einer stimmungsaufhellenden Wirkung. Andere glauben, dass er Schmerzen dämpft und Krämpfe löst.

Hanftee wird also von Teetrinkern bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten konsumiert. Ob du deinen Hanftee trinkst, weil er dir einfach schmeckt und du ein Hanf-Erlebnis haben möchtest oder er dir sogar helfen kann, wenn du folgendes hast, findest du am besten selbst durch Ausprobieren heraus:

  • Schlafstörungen
  • Unruhezustände
  • Schlechte Stimmung
  • Schmerzen
  • Krämpfe

In Asien setzt man Hanftee auch zur Entgiftung und Entsäuerung ein, – ebenso wie bei Rheuma oder Infektionskrankheiten. Wer in China in einen Kräuterladen geht und nach einem Mittel gegen Rheuma oder Infektionskrankheiten fragt, bekommt häufig Hanftee angeboten. Hanf ist dort seit mehreren Tausend Jahren als Heilmittel begehrt.

Heilpraktiker setzen auf Hanftee, weil sie folgende Wirkungen erwarten:

  • Entkrampfend
  • Entzündungshemmend
  • Angstlösend
  • Gegen Psychosen

Der menschliche Körper hat tatsächlich ein sogenanntes Endocannabinoiden-System, was du dir als „Andock-System“ für die Hanf-Inhaltsstoffe vorstellen kannst. Auch CBD kann dadurch leicht vom Körper aufgenommen werden

Hanftee ist natürlich kein Medikament, welches es auf Rezept gibt, es gibt auch keine Riesenstudien großer Pharmakonzerne, die vermutlich ohnehin lieber teure Medikamente verkaufen als Hanftee. Dadurch gibt es auch keinen Wirkungsnachweis aus groß angelegten Pharmastudien, – allerdings gibt es zahlreiche zufriedene Benutzer und Stammkunden, die immer wieder Hanftee kaufen und davon nicht abzubringen sind.

Hanftee wirkt individuell auf jeden Menschen. Was Hanftee für dich bedeutet und er ggf. auch Besserung bei Beschwerden bringt, kannst du ja ganz einfach ausprobieren. Da Nebenwirkungen von Hanftee weitgehend unbekannt sind, steht einem Selbstversuch eigentlich nichts im Wege.

Hanftee Wirkung

Hanftee wird sehr gerne wegen der enthaltenen Komponente CBD (Cannabidiol) getrunken, die sich vor allen Dingen in den Blüten der Pflanze anreichert. CBD macht weder high noch stoned, sondern wird als wohltuend empfunden und immer wieder im Kontext gesunder Lebensführung verwendet.

Aus rechtlichen Gründen darf man zu einer potentiellen medizinischen Wirkung nichts sagen, auch wenn die Wirkung von Hanftee und CBD immer umfassender in Studien untersucht wird.

Viele Hanftee-Genießer trinken den Tee beispielsweise, weil sie ohne Tee über Schlaflosigkeit klagen, entweder als Einschlaf- oder Durchschlafstörung. Natürlich ist Hanftee kein Schlafmittel, aber Hanftee vor dem Einschlafen zu trinken, wird von vielen als wohltuend empfunden.

Studiert man die Berichte von Hanftee-Konsumenten wird immer wieder über folgende Dinge in Zusammenhang mit Hanftee-Konsum gesprochen:

  • Entschlackend
  • Appetit zügelnd
  • Diät-unterstützend
  • Beruhigend
  • Stimmungsaufhellend
  • Unterstützend bei Migräne
  • Krampflösend
  • Schmerzmindernd

Dies ist jedoch medizinisch nicht belegt und Hanftee ist natürlich kein Medikament. Wer gesundheitliche Probleme hat, dem sei ein Arztbesuch empfohlen und schulmedizinisch werden dann oft Tabletten empfohlen.

Wenn du auf eigene Faust ausprobieren möchtest, ob dir Hanftee guttut, kann dir das aber niemand verbieten. Schließlich ist Hanftee mit und ohne CBD vollkommen legal. Verboten wäre Hanftee nur mit einem THC-Gehalt von über 0,2%. Üblicherweise liegt bei legal erhältlichem Hanftee der THC-Gehalt aber darunter und CBD stellt im Hanftee die wichtigste Komponente dar.

In Neuseeland konnte man in Studien eine entzündungshemmende Wirkung von CBD aufzeigen. Die Wirkung von CBD auf Schmerzen und Schlafstörungen wurde u.a. von Sonja Vuckovic in einer Studie untersucht.

Auch wenn kein großes Pharmaunternehmen in offiziellen Studien die möglicherweise wohltuende Wirkung von Hanftee untersucht hat, bzw. die Studien dazu veröffentlicht hat, so gibt es eine ganze Reihe von Studien an Universitäten weltweit, die sich mit der positiven Wirkung von CBD auseinandersetzen. Nahezu alle kommen zu der Erkenntnis, dass von CBD positive Wirkungen auf den Organismus ausgehen. Sicher sind noch weitere Studien notwendig, um das wissenschaftlich abzurunden.

Aber du kannst sicher sein, dass wenn dir Hanftee gut bekommt, dies dann auch in Einklang mit so mancher Studie ist.

Hanftee Zubereitung

Am einfachsten ist es, wenn man sich nach der Zubereitungsanleitung auf der jeweiligen Hanftee-Verpackung richtet, die genau auf den enthaltenen Hanftee abgestimmt ist. Ansonsten gibt es z.B. folgende Empfehlung für Hanftee-Zubereitung:

  1. Hanfblüten, bzw. Tee-Kräuter im Backofen (ohne Wasser) bei 140 Grad für zehn Minuten erhitzen
  2. Die erhitzten Teebestandteile (Blüten, Kräuter, Blätter) anschließend mit heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten lang – zugedeckt – ziehen lassen
  3. Ggf. etwas Butter, Kokosfett oder Sahne hinein
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Photo by Kimzy Nanney on Unsplash

Warum diese Hanftee-Zubereitungsart?

Durch diese Zubereitungsart werden so viele Cannabinoide wie möglich aus den Pflanzenbestandteilen herausgelöst – sowohl CBD als auch THC (sofern vorhanden). Chemisch ist es etwas kompliziert, aber verkürzt wird bei diesem Zubereitungsprozess aus den Carboxylsäuren THCA und CBDA ein Kohlendioxid-Molekül herausgelöst, was dazu führt, dass man reines CBD, bzw. THC gewinnt.

Willst Du das Optimale aus deinem Hanftee herausholen, ist das die optimale Zubereitungsform.

Honig oder Milch in den Hanftee

Manche mischen den Hanftee auch mit Vollmilch oder Dosenmilch, andere fügen noch Honig hinzu, um zu einem optimalen Geschmackserlebnis zu kommen. Um die Aufnahme der Wirkstoffe im Körper zu optimieren, muss auf jeden Fall etwas Fett mitkonsumiert werden, deswegen wird oben im Schritt (3) Fett hinzugegeben

Ein Löffelchen davon reicht jedoch oder ein Spritzer Kokosmilch – wie man ihn auch in eine Tasse Milchkaffee einfügen würde.

Mancher Hanftee enthält auch schon Hanfsamen, teilweise zerkleinert. In diesen ist Fettsäure (Öl) enthalten, welches ebenfalls hilft, die Cannabinoide zu binden.

In dieser Zubereitungsform sorgst du dafür, dass der Hanftee nicht nur optimal schmeckt, sondern auch optimal wirkt. Viele trinken ihn als Kaffeeersatz. 

Aber: Wegen der beruhigenden Wirkung, die man dem Hanftee nachsagt, ist es zielführender den Tee nach der Arbeit abends zu Hause auf dem Sofa zu trinken – als vor der Arbeit morgens. Ggf. ist man sonst müde, aber hier muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden.

Hanftee Wirkung: Positive Eigenschaften

Fragt man regelmäßige Hanftee-Trinker werden vor allen Dingen die folgenden positiven Eigenschaften bei Genuss von Hanftee genannt:

  1. Hanftee soll bei Schmerzen helfen. Die Wirkstoffe von Hanftee werden über die Leber und den Verdauungstrakt aufgenommen. Wer unter chronischen Schmerzen leidet und nicht ständig Medikamente nehmen möchte oder von diesen keine Linderung mehr erfährt, könnte probieren, ob Hanftee Linderung verspricht.
  2. Angst und Depressionen können gelindert werden: Einige Hanftee-Trinker mit Angst oder Depression berichten davon, dass die Symptome nach Hanftee-Genuss gelindert werden. Ob dies auf im Hanf enthaltene Antioxidantien oder eine entzündungshemmende Wirkung von Hanf-Bestandteilen zurückgeht, ist noch nicht abschließend erforscht. Probiere Hanftee einfach selbst aus und schaue, ob es wirkt oder nicht.
  3. Hanftee unterstützt das Herz: Befürworter von Hanftee behaupten, dass die enthaltenen Cannabinoide den Blutdruck reduzieren und die Blutzirkulation in den menschlichen Geweben verbessern. Die Wirkstoffe im Hanftee sollen die Blutgefäße erweitern. Solltest du unter Bluthochdruck leiden, kannst du diese Wirkung leicht bei dir selbst ausprobieren: Zeichne einige Tage deinen Blutdruck auf und beginne dann Hanftee zu trinken und eine Stunde danach den Blutdruck zu messen. Natürlich solltest du nicht vom Arzt verordnete Blutdruckmittel absetzen, sondern kannst du die Vorteile von Hanftee zusätzlich nutzen.
  4. Bei Verdauungsproblemen kann Hanftee hilfreich sein: Hier wird davon berichtet, dass bei Genuss von Hanftee Verdauungsprobleme wie Krämpfe, Durchfall oder auch Verstopfung zurückgehen. Die im Hanftee enthaltenen Cannabinoide könnten dafür in Magen und Darm verantwortlich sein.
  5. Ob CBD auch gegen Alzheimer hilft, ist noch fraglich, auch wenn es erste Studien gibt, die darauf hindeuten, dass Cannabinoide als Schutz für Nervenfasern wirken könnten. Ob dies allerdings ein gangbarer Lösungsansatz zur Bekämpfung der Alzheimer-Krankheit ist, ist noch völlig offen. 

Bevor man vom Arzt verschriebene Medikamente absetzt und stattdessen mit Hanftee versucht, ähnliche Wirkungen zu erzielen, sollte man den Arzt konsultieren. Ein Trinken von Hanftee zusätzlich zu den vorhandenen Medikamenten sollte aber meist bedenkenlos möglich sein. Probiere einfach aus, wie Hanftee bei dir wirkt. Ein, zwei Tassen am Abend tuen den meisten Menschen gut.

CBD kann bei chronischen Schmerzen helfen

Im Hanftee ist das Cannabinoid CBD enthalten, welches im Ruf steht, bei chronischen Schmerzen helfen zu können. Die Forschungslage in Studien zu CBD und THC ist teils widersprüchlich und Studien sind häufig nur an kleinen Patientengruppen durchgeführt wurden, aber es gibt erste ermutigende Ansätze, so konnte aufgezeigt werden,

  • dass bei Patienten mit Multipler Sklerose ein Präparat aus THC und CBD analgetisch und antispastische Wirksamkeit entfaltet hat
  • dass bei Kindern mit therapieresistenter Epilepsie CBD die Anzahl der Anfälle signifikant reduzierte
  • CBD konnte auch bei Angststörungen bessere Ergebnisse erzielen

Die Forscher sind sich einige, dass ein kompletter Wirkungsnachweis bei CBD noch nicht erbracht ist, aber das Potential für CBD als Schmerzmittel auf jeden Fall vorhanden ist. CBD bietet dem menschlichen Körper die Möglichkeit, die körpereigenen Endocannabinoide besser zu nutzen. Da CBD und Hanftee mit CBD deutlich preiswerter als die meisten Schmerzmittel sind, ist dies vor allen Dingen für Patienten mit chronischen Schmerzen mindestens einen Versuch wert.

Wie erklärt man sich einen möglichen Wirkansatz: Forscher sehen die Möglichkeit, dass CBD auf die Neuronen im Nervensystem wirke, die ihrerseits für die Übertragung von Schmerzsignalen verantwortlich sind. Dadurch könnten chronische Schmerzen gemindert werden, die ihre Ursache in Entzündungen haben.

Im Tierversuch konnte man auch bei Ratten mit Arthritis Erfolge verzeichnen: Nachdem CBD an mehreren Tagen nacheinander aufgetragen wurde, konnte eine Verbesserung bei der Entzündung festgestellt werden, – Nebenwirkungen konnten nicht festgestellt werden. 

Nun sind Menschen keine Ratten, aber solche Versuche sind Anlass für viele Forscher, die Wirkung von CBD bei Schmerzen am Menschen weiter zu erforschen.

Wenn du chronische Schmerzen hast, bist du in der Regel bereit, alles auszuprobieren, um etwas zu finden, was dir hilft. Hanftee könnte eine gesunde Variante sein, um Schmerzen zu lindern, -ohne gleich mit einer Chemiekeule auf den Körper einzuhauen. Probiere es am besten einmal für ein paar Wochen aus, wie sich dein Hanftee-Konsum auf das Schmerzlevel auswirkt. 

Kann den Schlaf fördern

Man sagt dem Hanftee aufgrund des enthaltenen Wirkstoffs CBD nach, dass er den Schlaf fördere, und zwar sowohl bei Einschlafstörungen wie auch bei Durchschlafstörungen.

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Photo by Kalegin Michail on Unsplash

Schlafentzug ist furchtbar: Man ist morgens gerädert, obwohl man die ganze Nacht im Bett gelegen hat. Aber statt zu schlafen, wälzt man sich nur von rechts nach links und grübelt. Am Tag ist man dann unausgeschlafen und gerädert und kann eigentlich gar nichts dafür. 

Hier greifen Schlafgeplagte häufig zu Hanftee vor dem Einschlafen, auch wenn die Forschungen, warum CBD im Hanftee als pflanzlicher Extrakt die Schlafstabilität verbessern könnte, noch nicht am Ende sind.

Die beruhigende Wirkung von CBD könnte ein Grund sein, warum die Einschlafphase kürzer wird und nächtliche Aufwachphasen reduziert werden. Als sanftes und biologisches Mittel wird Hanftee mit CBD am Abend vor dem Einschlafen von Menschen mit unruhigem Schlaf bevorzugt.

Trinke allerdings nicht mehr als 1 oder 2 Tassen am Abend, sonst ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du nachts allein schon zum Wasserlassen wieder aufstehen musst.

Bei den positiven Berichten zu Hanftee bei Schlafstörungen handelt es sich natürlich um subjektive Berichte einzelner Anwender. Wie Hanftee mit CBD bei dir selbst wirkt, probierst du am besten selbst aus. Hanftee kostet ja nicht die Welt und dürfte weitgehend nebenwirkungsfrei sein.

Der Schlafspezialist Dr. Michael J. Breus hat in einem Huffington Post Artikel einmal die seiner Meinung nach positiven Wirkungen von CBD auf den Schlaf ausgeführt. Ob er recht hat, wird jeder im Einzelfall an sich selbst überprüfen können.

Unterstützung bei Angst und Depression

Der Grund, warum Hanftee mit CBD oft auch bei Angst und Depression empfohlen wird, dürfte daran liegen, dass man vermutet, dass CBD sich auch auf den Serotonin-Rezeptor im menschlichen Körper auswirken könne. Serotonin wird auch als Glückshormon bezeichnet.

Dies legt die Vermutung nahe, dass Produkte mit CBD, wie z.B. Hanftee auch bei Angstgefühlen, Depressionen oder Panikattacken hilfreich sein können. Dass das Glückshormon Serotonin unter CBD-Einnahme vermehrt ausgeschüttet wird, konnte man in mehreren Studien nachweisen, unter anderem in dieser CBD-Studie.

CBD gilt als wichtiges Phytocannabinoid. Forscher gehen davon aus, dass CBD in der Lage ist, den sogenannten CB1-Rezeptor im Körper zu blockieren, was z.B. die bei Angst typische Steigerung der Herzfrequenz hemmen könnte. In Studien in Brasilien im Jahr 2011 konnte man aufzeigen, dass CBD Ängste der Patienten reduzierte. Die Vermutung der Forscher war, dass CBD vermutlich in den limbischen und paralimbischen Gehirnbereichen wirkt.

An der Uni in Sao Paulo (Brasilien) stellte eine Forschergruppe unter Mateus M. Bergamaschi im Jahr 2011 fest, dass Sprecher vor größeren Gruppen unter vorheriger CBD-Einnahme deutlich ruhiger wurden und Ängste abbauten.

Es wird noch viel Forschung notwendig sein, um wissenschaftlich einwandfrei die Wirkungsweise von CBD zu verstehen, aber es gibt viele positive Ansätze in Studien, die vielversprechende Ergebnisse zur Auswirkung einer CBD-Aufnahme liefern. Wer abends seine Tasse Hanftee trinkt, sollte das im Kopf haben.

Hilfe bei Verdauungsproblemen

Wenn du häufig auf dem Klo sitzt, weil du Verdauungsprobleme hast, könnte ein Versuch mit Hanftee eine Lösung sein. Du bist nicht allein: Es leiden viele Menschen am Reizdarmsyndrom, Verdauungsbeschwerden, Magen- und Darmerkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn oder anderen. 

Manchmal ist es eine ungesunde Ernährung, die dazu führt: Zu schnelles oder hektisches Essen, zu wenig Kauen, zu kalte Getränke oder aber auch schlichtweg das falsche Essen: Zu viel oder zu fett. Der Körper kann einem da vieles übel nehmen. Manchmal stimmt auch einfach die Darmflora nicht mehr, z.B. nach Antibiotikaeinnahme oder man hat eine Unverträglichkeit, z.B. eine Laktoseintoleranz. Die Ursachen für Magen- und Darmschwierigkeiten können vielfältig sein.

Nicht immer kann ein Hanftee helfen, aber es ist einen Versuch wert, weil Hanftee schnell in den Magen-Darm-Trakt gelangt. Der menschliche Darm hat eine starke Bindung an das Endocannabinoidsystem. Hier kann eine Gabe von CBD über den Genuss von Hanftee möglicherweise hilfreich sein. Ob Hanftee auch bei dir einen beruhigenden und wohltuenden Effekt auf den Darm hat, probierst du am besten selbst aus. Begründeten Anlass zur Hoffnung gibt es jedenfalls.

Reduziert Entzündungen

Dass CBD in der Lage ist, Entzündungen zu hemmen und zu reduzieren, ist mittlerweile auch wissenschaftlich gut dokumentiert. Natürlich ist CBD kein Allheilmittel, welches vom Hühnerauge bis zum Armbruch alles heilt. Aber CBD kann nachweislich Entzündungen im Körper reduzieren, das ist wissenschaftlich in Studien belegt. Insoweit kann Hanftee mit CBD auch bei Entzündungen hilfreich sein. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Heilpraktiker nennen CBD zusammen mit anderen Mitteln, die ergänzend bei Entzündungen eingenommen werden sollten:

  • Ingwer (Mehr zu Ingwertee)
  • Kurkuma
  • Aloe Vera
  • CBD
  • Weihrauchharz

Warum glauben Wissenschaftler, dass das im Hanftee enthaltene CBD Entzündungen hemmen könnte? Dafür wird eine Reihe von Gründen genannt:

Weitere Fakten

  • Bereits in alten Klosterschriften werden Cannabinoide als Heilmittel gegen Rheuma und Bronchitis erwähnt
  • Cannabis Sativa (schmale Blätter) hat mehr THC und weniger CBD
  • Cannabis Indica (breite Blätter) hat mehr CBD und weniger THC
  • Hanftee mit einem THC-Gehalt von max. 0,2% ist in Deutschland legal
  • Beim Hanftee-Kauf sollte man auf die Herkunft und die Inhaltsstoffe des Tees achten
  • Hanftee gibt es auch schon als Bio, vegan, vegetarisch, glutenfrei und laktosefrei
  • Decarboxylierung nennt sich der Prozess, wenn Cannabinoide aus der Carboxylsäure freigesetzt werden – dies geschieht z.B. beim Kochen in Wasser
  • Hanftee entfaltet sich meist nach ca. 30 Minuten optimal im Körper

Fazit

Du hast nun von den vielen Vorteilen von Hanftee. Bei körperlichen als auch seelischen Leiden kann dir eine Tasse helfen. Wir würden uns freuen, wenn du uns ein Feedback zu unserem Beitrag da lässt und uns deine Erfahrung mit Hanf schilderst? Schreib es uns in die Kommentare. Wir freuen uns auf den Austausch!

Titelbildquelle: Photo by Kimzy Nanney on Unsplash

Hi, ich bin Denis. Initiator von Tea'n'Chill. Fitness-Fan, Querdenker und Problemlöser. Mit Tea'n'Chill versuche ich selber Gelassenheit zu lernen und zu lehren. Ich hoffe es hilft dir! :)

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