Flavonoide: Definition und Vorkommen

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe und gehören zur großen Gruppe der Polyphenole. Pflanzen bilden sie unter anderem als Farb- und Aromastoffe. Es sind mehrere tausend verschiedene Flavonoide bekannt.

Bekannte Vertreter sind Quercetin, Kaempferol, Luteolin, Apigenin und Catechin.

Vorkommen

Flavonoide stecken in Blättern, Blüten und Früchten. In der Teewelt begegnen sie dir in der Teepflanze selbst, vor allem als Catechine im Grünen Tee. Auch Kräuter und Blüten wie Kamille, Hibiskus oder Holunder enthalten Flavonoide. Die Menge hängt von Pflanze, Standort, Ernte und Verarbeitung ab.

Farbe und Geschmack

Manche Flavonoide sind gelb, andere rot, blau oder farblos. Sie prägen deshalb die Farbe von Blütentees. Einige tragen auch zur Herbe bei, die du als trockenen Eindruck im Mund spürst, wenn ein Aufguss lange gezogen hat. Mit den Bitterstoffen überschneidet sich der Begriff teilweise.

Einordnung

Im Teelexikon ist „Flavonoide“ ein Sammelbegriff. Er dient dir zur Orientierung, wenn Texte über Inhaltsstoffe sprechen, etwa von Polyphenolen oder Antioxidantien. Gesundheitliche Aussagen machen wir hier bewusst nicht. Bei Fragen zu Verträglichkeit oder Medikamenten frag Ärztin, Arzt oder Apotheke.

Verwandte Begriffe: Catechine, Antioxidantien, Bitterstoffe.