Antioxidantien: Definition und Vorkommen
Antioxidantien (Singular: Antioxidans) sind chemische Verbindungen, die andere Stoffe an der Oxidation hindern. Der Begriff stammt aus der Chemie. Er beschreibt eine Eigenschaft von Stoffen, kein Versprechen für den Körper.
Was Oxidation bedeutet
Oxidation kennst du aus dem Alltag: Ein angeschnittener Apfel wird braun, Öl wird ranzig, Eisen rostet. Stoffe, die solche Vorgänge in einem Material verlangsamen, nennt man Antioxidantien. In der Lebensmitteltechnik werden sie deshalb auch eingesetzt, um Produkte länger haltbar zu halten.
Vorkommen in Lebensmitteln und Tee
Zu den Stoffen mit dieser chemischen Eigenschaft zählen zum Beispiel Vitamin C und Vitamin E sowie sekundäre Pflanzenstoffe. In Tee sind es vor allem Catechine und andere Flavonoide. Sie stecken in den frischen Blättern der Teepflanze. Wie viel davon im fertigen Tee bleibt, hängt von der Verarbeitung ab.
- Bei grünem Tee wird die Oxidation früh gestoppt, die Blätter bleiben nah am frischen Zustand.
- Bei schwarzem Tee läuft die Oxidation gewollt weiter. Dabei wandeln sich viele Stoffe um, und Farbe und Geschmack verändern sich.
Gut zu wissen
Auf Verpackungen taucht das Wort gern als Werbebegriff auf. Wir verwenden es hier nur als Fachbegriff. Aussagen über gesundheitliche Wirkungen machen wir bewusst nicht. Bei Fragen zu Ernährung oder Verträglichkeit frag Ärztin, Arzt oder Apotheke.
Verwandte Begriffe: Bitterstoffe, Aroma.