Aussiebung
Bei der Aussiebung wird fertig verarbeiteter Tee mit Sieben nach Größe sortiert. So trennt man große Blätter von kleineren, Bruch von Staub und Stängel von Blattmaterial. Das Ergebnis sind Partien mit einheitlicher Optik und gleichmäßiger Ziehzeit.
Wie es abläuft
Nach dem Trocknen läuft der Tee in der Fabrik über Rüttelsiebe mit unterschiedlicher Maschenweite. Was durch ein Sieb fällt, geht zum nächsten, feineren. Zusätzlich werden Stiele und Fasern abgetrennt, oft mit Hilfe von Luftstrom oder elektrostatischen Geräten. Anschließend wird in Klassen abgepackt.
Bedeutung für den Blattgrad
Die Sortierung bestimmt den Blattgrad, also Bezeichnungen wie OP für ganze Blätter oder BOP für gebrochene. Je kleiner die Teilchen, desto schneller geben sie Geschmack ab und desto kürzer ist die Ziehzeit. Ganze Blätter schmecken in der Tasse oft milder und vielschichtiger. Sehr kleine Teilchen, etwa Fannings und Dust, landen meist in Teebeuteln.
Praktisch beim Einkauf
- Gleichmäßige Blattgröße deutet auf sorgfältige Sortierung hin.
- Viel Staub am Boden der Packung zeigt, dass der Tee beim Transport gebrochen ist.
- Ein Sieb beim Aufgießen, siehe Teesieb, nimmt später feine Teilchen aus der Tasse.
Verwandte Begriffe: Broken Tee, Aarkay Rotovane, Volumen.